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Gehalt & Steuern · Deutschland · 2026

Brutto-Netto-Rechner 2026: Wissen, was netto bleibt.

Das Nettogehalt ergibt sich aus dem Bruttogehalt abzüglich Steuern und Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung. Der Rechner und die Beispielabrechnung zeigen die Abzüge für 2026 in Deutschland.

Brutto-Netto-Rechner · Deutschland 2026

Ihr Gehalt berechnen

Berechnen Sie Ihr geschätztes Nettogehalt im Schnell- oder Detailmodus. Der Rechner unterstützt reguläre Beschäftigung in Hessen und Sachsen, gesetzliche Krankenversicherung mit 2,9 % Zusatzbeitrag und 2.000,01 € bis 20.000 € Monatsbrutto.

Wie viel Netto bleibt ungefähr übrig?

Bruttogehalt und Steuerklasse eingeben – das geschätzte Netto wird mit den angegebenen Modellannahmen berechnet.

Standardannahmen anzeigen und anpassen

Der Schnellrechner unterstützt Hessen und Sachsen bei gesetzlicher Krankenversicherung mit 2,9 % Zusatzbeitrag, ohne Kirchensteuer und bei regulärer Beschäftigung. Für Kinderlose gilt das Modell ab 23 Jahren ohne Ausnahme vom Zuschlag. Für mehrere Kinder oder Kirchensteuer nutzen Sie die Detailansicht.

Ihr geschätztes Nettogehalt 2026
Berechnung wird geladen …
Bei Kirchensteuer angeben, sonst bei Bedarf. Ohne Kinderfreibetrag 0 eingeben.
2,9 % ist nur ein voreingestellter Vergleichswert.
Ihre Eingaben
Monatliches Brutto4.000,00 €
Jährliches Brutto (12 Monate)48.000,00 €
Detaillierte Netto-Modellberechnung wird vorbereitet.

Die vorläufige Sozialversicherungs-Teilberechnung wird geladen. Sie ersetzt keine vollständige Nettoabrechnung.

Die Berechnung dient der Orientierung. Faktorverfahren, private Krankenversicherung, andere Zusatzbeiträge, Mini- und Midijobs sowie Sonderzahlungen sind hier nicht abgedeckt.

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Anleitung und Hintergrund

Bruttogehalt, Steuerabzüge und verfügbare Auszahlung einordnen

Ein Gehaltsrechner hilft dabei, ein Arbeitsangebot einzuschätzen oder die Abzüge einer Lohnabrechnung nachzuvollziehen. Ein brauchbarer Vergleich beginnt mit dem passenden Gehaltsbetrag und denselben persönlichen Merkmalen. Das Rechenjahr und die ausgewiesenen unterstützten Fälle gehören ebenfalls zur Eingabeprüfung.

Hände vergleichen eine Gehaltsunterlage mit Taschenrechner und Notizbuch
Gehaltsbestandteile und Abzüge anhand einer Abrechnung prüfen. KI-generiertes Symbolbild.

Regelmäßiges Gehalt und Einmalzahlungen festhalten

Übernehmen Sie das regelmäßige Monatsbrutto aus dem Arbeitsvertrag. Bei einem Jahresbetrag prüfen Sie zuerst, ob er zwölf gleiche Zahlungen oder zusätzliche garantierte beziehungsweise variable Beträge enthält. Das Teilen durch zwölf ergibt dann gegebenenfalls nur einen Jahresdurchschnitt.

Wenn Sie einen einzelnen Abrechnungsmonat kontrollieren, verwenden Sie die Werte dieses Monats. Ein Bonus, Überstunden oder ein Sachbezug kann dazu führen, dass der Monat vom gewöhnlichen Grundgehalt abweicht. Für Gehaltsangebote ist zusätzlich ein Vergleich des garantierten Jahresbruttos sinnvoll.

Steuermerkmale und Versicherungsdaten zusammen abgleichen

Zu den relevanten Angaben gehören unter anderem Steuerklasse, gegebenenfalls Faktor und Freibeträge sowie die Merkmale zur Kranken- und Pflegeversicherung. Veränderungen bei diesen Angaben können zu einem anderen Netto führen, obwohl das Brutto gleich bleibt.

Der aktuelle Rechner zeigt in der Maske, welche Kombinationen vom Rechendienst unterstützt werden. Für weitere Fälle benötigen Sie eine passende Berechnung mit allen dafür erforderlichen Merkmalen. Die Hinweise zur Unterstützung sind deshalb Teil der Auswahl des geeigneten Szenarios.

Die einzelnen Abzüge vor dem Endbetrag vergleichen

Wenn Ihr Ergebnis von einer Lohnabrechnung abweicht, prüfen Sie zuerst Lohnsteuer und mögliche Zuschläge. Vergleichen Sie anschließend die Arbeitnehmerbeiträge zu den einzelnen Sozialversicherungszweigen. So lässt sich eine Abweichung eher zuordnen als durch den bloßen Vergleich zweier Nettobeträge.

Achten Sie auf dieselben Bemessungsgrundlagen und denselben Zeitraum. Gesamtbrutto, Steuerbrutto und sozialversicherungspflichtiges Brutto können auf einer Abrechnung unterschiedlich ausgewiesen sein.

Begriff auf der AbrechnungWofür er gebraucht wird
SteuerbruttoGrundlage für steuerliche Abzüge
SV-BruttoGrundlage für Sozialversicherungsbeiträge
NettoentgeltErgebnis nach den ausgewiesenen Abzügen
AuszahlungsbetragBetrag nach weiteren Zahlungspositionen

Nettoentgelt und Kontoeingang auseinanderhalten

Nach der Ermittlung des Nettoentgelts können weitere Zahlungspositionen hinzukommen oder abgezogen werden. Dazu können etwa Vorschüsse oder die Abrechnung von Sachbezügen gehören. Für den Vergleich mit Ihrem Bankkonto ist deshalb die tatsächliche Auszahlung maßgeblich.

Für eine persönliche Budgetentscheidung rechnen Sie zwei passende Gehaltsszenarien mit denselben sonstigen Angaben. Vergleichen Sie zusätzlich Arbeitszeit, garantierte Sonderzahlungen und laufende Ausgaben. Ein höheres Monatsbrutto allein beschreibt noch nicht das gesamte Angebot.

In drei Schritten

So berechnen Sie Ihr Nettogehalt

  1. Bruttogehalt eingeben

    Übernehmen Sie das Monats- oder Jahresbrutto aus Ihrem Arbeitsvertrag oder Ihrer Abrechnung. Achten Sie auf den passenden Zeitraum.

  2. Angaben ergänzen

    Wählen Sie Ihre Steuerklasse. Die Detailansicht erfasst weitere Angaben wie Bundesland, Krankenversicherung und Kinder.

  3. Abzüge einordnen

    Vergleichen Sie für unterstützte Fälle den Modellwert und die ausgewiesenen Abzüge mit Ihrer Lohnabrechnung.

Die Gehaltsabrechnung verstehen

Was wird vom Brutto abgezogen?

Brutto ist Ihr Gehalt vor Abzügen. Das Netto ist der Betrag nach Steuern und Arbeitnehmerbeiträgen. Weitere Posten auf der Lohnabrechnung können den tatsächlichen Auszahlungsbetrag beeinflussen.

Steuern
Zum Lohnsteuerabzug können je nach persönlicher Situation Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer hinzukommen.
Sozialversicherung
In einer regulären Beschäftigung gehören dazu in der Regel die Arbeitnehmeranteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Bruttogehalt Lohnsteuer und mögliche Zuschläge Arbeitnehmerbeiträge Nettogehalt
Vereinfachtes Schema einer Gehaltsabrechnung.
Beispielabrechnung 2026

Wie viel netto sind 4.000 € brutto?

Bei 4.000 € Monatsbrutto bleiben im Beispiel 2.605,50 € netto pro Monat. Die Abzüge betragen 1.394,50 €.

Für wen gilt dieses Beispiel?

Der Schnellrechner startet mit Steuerklasse I und einem Kind. Im unterstützten Hessen-Modell zeigt er für 4.000 € brutto 2.622,17 € netto. Für das folgende Beispiel wählen Sie im Detailrechner Steuerklasse IV und null Kinder. Bestätigen Sie dort, dass keine Ausnahme vom Kinderlosenzuschlag vorliegt.

Regulär angestellt, 30 Jahre alt, kinderlos, Hessen, Steuerklasse IV ohne Faktor. Gesetzlich krankenversichert mit 2,9 % Zusatzbeitrag, ohne Kirchensteuer und ohne eingetragenen Lohnsteuerfreibetrag. Zwölf gleiche Monatsgehälter.

Die Lohnsteuer lässt sich mit dem amtlichen BMF-Rechner 2026 prüfen. Die Sozialbeiträge sind separat aus den Arbeitnehmeranteilen berechnet. Die amtlichen Quellen stehen unten.

Monatliche Beispielabrechnung in Euro
PostenBetrag
Bruttogehalt4.000,00 €
Lohnsteuer−524,50 €
Soli und Kirchensteuer0,00 €
Krankenversicherung · 8,75 %−350,00 €
Rentenversicherung · 9,30 %−372,00 €
Arbeitslosenversicherung · 1,30 %−52,00 €
Pflegeversicherung · 2,40 %−96,00 €
Nettogehalt2.605,50 €
Monatsgehälter im Vergleich

Brutto-Netto-Tabelle 2026

So viel bleibt von 2.500 € bis 6.000 € Monatsbrutto. Für alle Zeilen gelten dieselben Annahmen wie in der Beispielabrechnung: Steuerklasse IV ohne Faktor, 30 Jahre alt, kinderlos, Hessen, gesetzlich versichert mit 2,9 % Zusatzbeitrag, ohne Kirchensteuer und ohne Lohnsteuerfreibetrag.

Netto mit Ihren eigenen Angaben berechnen

Monatsbrutto, Abzüge und Monatsnetto in Euro
BruttoAbzügeNetto
2.500 €731,08 €1.768,92 €
3.000 €945,58 €2.054,42 €
3.500 €1.166,75 €2.333,25 €
4.000 €1.394,50 €2.605,50 €
4.500 €1.628,91 €2.871,09 €
5.000 €1.869,91 €3.130,09 €
6.000 €2.358,42 €3.641,58 €
Sozialversicherung

Welche Beitragsbemessungsgrenzen gelten 2026?

Die Beitragsbemessungsgrenze legt fest, bis zu welchem Einkommen Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden. Der Gehaltsanteil oberhalb der jeweiligen Grenze erhöht den Beitrag in diesem Versicherungszweig nicht weiter.

Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung
5.812,50 € im Monat69.750 € im Jahr
Allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung
8.450 € im Monat101.400 € im Jahr

Die Versicherungspflichtgrenze beantwortet eine andere Frage: Sie entscheidet bei Beschäftigten darüber, ob sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Die allgemeine Grenze liegt 2026 bei 77.400 € regelmäßigem Jahresarbeitsentgelt. Rechengrößen 2026 beim BMAS

Praxischeck

Wie prüfe ich meine Lohnabrechnung?

Vergleichen Sie zuerst die Eingaben und danach die einzelnen Abzüge. So sehen Sie, an welcher Stelle eine Abweichung entsteht.

  1. Abrechnungsmonat und Brutto abgleichen. Prüfen Sie, ob im Monat Überstunden, ein Bonus oder ein Sachbezug abgerechnet wurden. Gesamtbrutto, Steuerbrutto und SV-Brutto können auf dem Lohnzettel unterschiedlich sein.
  2. Steuermerkmale und Versicherungsdaten prüfen. Vergleichen Sie Steuerklasse, gegebenenfalls den Faktor, Kirchensteuermerkmal und den Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse. Prüfen Sie, ob Angaben zur Pflegeversicherung aktuell sind.
  3. Nettoentgelt und Auszahlung unterscheiden. Nach dem Nettoentgelt können auf der Abrechnung weitere Beträge hinzukommen oder abgehen, etwa ein Vorschuss. Für den Vergleich mit dem Kontoauszug ist der Auszahlungsbetrag maßgeblich.

Vorgeschriebene Angaben auf der Entgeltbescheinigung (§ 1 EBV)

Jobwechsel und Gehaltsverhandlung

Wie vergleiche ich zwei Gehaltsangebote?

Vergleichen Sie zuerst das vertraglich garantierte Jahresbrutto. Ein niedrigeres Monatsgehalt kann bei 13 garantierten Zahlungen im Jahr höher ausfallen. Im Beispiel bringt Angebot B 1.400 € mehr Brutto im Jahr.

Vergleichen Sie auch die Wochenarbeitszeit und führen Sie variable Boni getrennt auf. Für Ihr Monatsbudget zählt das reguläre Monatsgehalt. Eine Einmalzahlung kann lohnsteuerlich gesondert abgerechnet werden.

Stundenlohn vergleichen · BMF zum Lohnsteuerabzug bei Einmalzahlungen

Beispiel bei gleicher Wochenarbeitszeit
Garantierte ZahlungenJahresbrutto
Angebot A · 12 × 4.000 €48.000 €
Angebot B · 13 × 3.800 €49.400 €
Vorsprung Angebot B1.400 €
Geringfügige Beschäftigung und Übergangsbereich

Was gilt für Mini- und Midijobs 2026?

Bei diesen Beschäftigungen gelten besondere Abrechnungsregeln. Für die Einordnung zählt das regelmäßige Arbeitsentgelt. Mehrere Beschäftigungen können die Einordnung verändern.

Minijob mit Verdienstgrenze
Bis 603 € im MonatBei einem ganzjährigen Minijob sind das 7.236 € im Jahr.
Midijob im Übergangsbereich
603,01 bis 2.000 € im MonatDer Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung steigt bis zur Obergrenze schrittweise an.

Für diese Fälle gelten andere Beitragsregeln als in der regulären Beispielabrechnung. Minijob-Regeln der Minijob-Zentrale · Midijob-Regeln der Deutschen Rentenversicherung

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Kurz erklärt

Häufige Fragen zum Brutto-Netto-Rechner

Wie viel vom Bruttogehalt bleibt netto übrig?

Es gibt keinen festen Prozentsatz. Bei gleichem Bruttogehalt können Steuerklasse, Freibeträge, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge zu unterschiedlichen Beträgen führen. Die Beispielabrechnung für 4.000 € brutto zeigt, wie sich ein konkretes Ergebnis zusammensetzt.

Wo finde ich meine Steuerklasse?

Sie steht in der Regel auf Ihrer Lohnabrechnung. Übernehmen Sie für einen Vergleich die Steuerklasse, die der Arbeitgeber in dem betreffenden Zeitraum verwendet hat.

Wie rechne ich Jahresbrutto in Monatsbrutto um?

Bei zwölf gleich hohen Zahlungen teilen Sie das Jahresbrutto durch zwölf. Enthält es ein 13. Gehalt oder einen Bonus, rechnen Sie für Ihr Monatsbudget mit dem regulären Monatsgehalt. Die Gegenüberstellung zweier Gehaltsangebote zeigt den Unterschied.

Was ist der Unterschied zwischen Steuerklasse IV mit und ohne Faktor?

Beim Faktorverfahren berücksichtigt der laufende Lohnsteuerabzug zusätzlich einen vom Finanzamt ermittelten Faktor. Wer einen Faktor auf der Abrechnung hat, braucht ihn für eine vergleichbare Berechnung. Das BMF-Eingabeformular 2026 unterscheidet diese Fälle.

Kann ich mein Wunsch-Netto in ein Bruttogehalt umrechnen?

Für eine Rückrechnung brauchen Sie neben dem Ziel-Netto dieselben Angaben wie bei der Vorwärtsrechnung, etwa Steuerklasse und Krankenversicherung. Sie können sich dem Betrag annähern, indem Sie bei gleichbleibenden Angaben mehrere Bruttobeträge vergleichen.

Warum weicht mein Ergebnis von der Lohnabrechnung ab?

Abweichungen können zum Beispiel durch Sonderzahlungen, individuelle Freibeträge, abweichende Versicherungsbeiträge oder weitere Abrechnungsposten entstehen. Maßgeblich ist die tatsächliche Abrechnung Ihres Arbeitgebers.

Amtliche Grundlagen für 2026

Quellen geprüft am .